Flucht ins Ungewisse

Das Projekt – es arbeitet, es wird noch bearbeitet, es ist vielmehr ein dynamischer Prozess des Beschreibens und Begleitens dessen Grenzen noch ausgelotet werden. Es unterliegt der gleichen unvorhersehbaren Dynamik, wie das was geschah, geschieht und geschehen wird.

Den Menschen auf der Flucht eine Stimme geben und sich ihre Geschichte anhören.
Ganz nah sein, wenn sie erzählen und wenn sie schweigen.
Aus der Masse einzelne Menschen, Familien, Gesichter und Schicksale greifbar, verstehbar machen.
Die Orte zu sehen und zu spüren, durch sie gehen, den Weg ein Stück verfolgen und versuchen nachzufühlen was hier passiert.

Die Aufnahmen und Interviews entstanden während der ersten Reise entlang der Balkanroute von Passau bis Griechenland im Dezember 2015 und im März 2016 auf den Inseln Lesbos und Chios sowie in Athen. Es sollen weitere Reisen in die Türkei und nach Jordanien folgen – außerdem sind Portraits und Interviews mit angekommenen Syrern in Deutschland geplant. Zu jedem Porträt gibt es eine Geschichte – ein erster Teil ist hier nachzulesen: www.mbader.com/tags/refugee

Das Projekt wird durch die Stiftung Kulturwerk der VG Bild-Kunst unterstützt.